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Standortanalyse für Verkaufsautomaten: So findest du den richtigen Platz

Von Snaccer · 16. August 2026 · 2 Min. Lesezeit

Standortanalyse für Verkaufsautomaten: So findest du den richtigen Platz

Zentrale Punkte

  • Zähle echte Vorbeigeher zu verschiedenen Uhrzeiten – Bauchgefühl überschätzt Standorte fast immer.
  • Ein Wartegrund (Haltestelle, Waschsalon, Sportplatz) ist mehr wert als reine Frequenz.
  • Stellplatzverträge: Miete oder Umsatzbeteiligung immer schriftlich, mit kurzer Kündigungsfrist zum Start.

Die meisten Automaten, die sich nicht rechnen, scheitern nicht am Gerät oder am Sortiment – sondern am Standort. Die gute Nachricht: Standorte lassen sich vor der Investition systematisch prüfen. So gehst du vor.

Schritt 1: Frequenz messen statt schätzen

Stell dich an den Wunschstandort und zähle 30 Minuten lang, wer wirklich vorbeikommt – morgens, nachmittags und abends, werktags und am Wochenende. Faustregel: Von 100 Vorbeigehern kauft langfristig etwa einer. Ein Standort mit 500 relevanten Passanten am Tag trägt einen Snackautomaten, einer mit 50 nur in Ausnahmefällen.

„Relevant" heißt: zu Fuß oder mit Anhaltemöglichkeit. Eine vielbefahrene Landstraße ohne Parkbucht bringt nichts – dieselbe Straße mit Haltebucht und guter Sicht kann ein Topstandort sein.

Schritt 2: Wartegründe suchen

Noch besser als Frequenz ist Wartezeit. Wo Menschen ohnehin stehen, kaufen sie überdurchschnittlich oft:

  • Bushaltestellen und Bahnsteige
  • Waschsalons, SB-Waschanlagen, Ladesäulen für E-Autos
  • Sportplätze und Vereinsheime (Training = Durst)
  • Wartebereiche von Werkstätten und Ämtern
  • Schwimmbäder, Spielplätze, Badeseen

Schritt 3: Konkurrenz kartieren

Öffne die Snaccer-Karte und schau dir den Umkreis an: Wo stehen schon Automaten, welche Kategorien, wie dicht? Ein zweiter Snackautomat 100 Meter neben einem gut gepflegten Bestandsgerät ist selten eine gute Idee – eine Lücke von zwei Kilometern in einem Wohngebiet dagegen fast immer. Prüfe auch die Öffnungszeiten der Nahversorger: Wo der letzte Laden um 18 Uhr schließt, beginnt deine beste Verkaufszeit.

Schritt 4: Sichtbarkeit und Sicherheit bewerten

Ein guter Standort ist von der Hauptlaufrichtung aus sichtbar, nachts beleuchtet und nicht versteckt in einer Ecke, die nach Vandalismus ruft. Prüfe außerdem nüchtern: Gibt es Strom (220 V reichen)? Ist der Untergrund eben und tragfähig? Kommt ein Transporter zum Befüllen nah genug heran?

Schritt 5: Stellplatz verhandeln

Steht der Automat nicht auf eigenem Grund, brauchst du eine schriftliche Stellplatzvereinbarung. Üblich sind:

  • Festmiete: 30–100 € pro Monat, planbar, gut bei starken Standorten
  • Umsatzbeteiligung: 5–15 %, fair bei unsicheren Standorten – der Eigentümer verdient nur mit, wenn du verdienst

Verhandle für den Anfang eine kurze Kündigungsfrist (1–3 Monate). So kommst du aus einem Fehlgriff schnell wieder raus. Kläre auch, wer Strom zahlt und ob du eine kleine Beleuchtung oder Beschilderung anbringen darfst.

Schritt 6: Testen und messen

Auch die beste Analyse ersetzt keinen Praxistest. Starte mit einem gebrauchten Gerät, miss vier bis acht Wochen die Umsätze und entscheide dann, ob sich ein besseres Gerät oder ein zweiter Standort lohnt. Trag den Automaten von Tag eins auf Snaccer ein (so geht's) – die Aufrufe und Routenplanungen im Betreiber-Dashboard zeigen dir zusätzlich, wie viele Menschen den Standort aktiv suchen.

Snaccer-Team – wir betreiben Deutschlands Community-Karte für Snack- und Hofladen-Automaten mit über 10.000 Standorten.

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